Geschichte

Fenster aus der alten Kirche (hängt in der jetzigen Kirche)

Wirges ist eine traditionell katholische Gegend. Erste evangelische Christen kamen Anfang des 19. Jahr­hunderts.

Im Jahr 1895 wurde in Wirges eine Glasfabrik errichtet. Durch den Zuzug von Arbeitskräften wuchs die Zahl der Evangelischen stark an. 1897 baute man für die jetzt 600 Gemeindeglieder eine Kirche; 1899 wurde Wirges selbständige Kirchengemeinde.

Seit damals ist die Gemeinde durch Zuzüge stetig gewachsen. Den jüngsten Wachstumsschub brachte die Übersiedelung vieler Deutscher aus den Nach­fol­ge­staaten der UdSSR seit den 1990er-Jahren.

Heute gehören 2.650 Gemeindemitglieder zur Martin-Luther-Kirchengemeinde. Sie wohnen außer in Wirges in Bannberscheid, Boden, Dernbach, Ebernhahn, Leuterod (mit Hosten), Moschheim, Ötzingen (mit Sainerholz), Siershahn und Staudt (Pfarrbezirke).

Die 1897 erbaute Wirgeser Kirche wurde 1973 durch ein modernes Gemeindezentrum auf dem gleichen Grundstück ersetzt. Von 1963 bis 2009 bestand außerdem eine Filialkirche in Siershahn, die im Zuge der Konzentration des Gemeindelebens auf den Standort Wirges geschlossen wurde.

Wollen Sie mehr über die Geschichte der Martin-Luther-Gemeinde wissen? Wir schenken Ihnen gerne die Jubiläumsschrift „Gemeinde auf dem Weg“ (1997), in der die Geschichte der Kirchengemeinde ausführlich dargestellt ist. Fragen Sie danach im Gemeindebüro.